Institute of Energy Technologies - Grundlagen der Elektrochemie (IET-1)
Das Institut für Energietechnologien – Grundlagen der Elektrochemie (IET-1) am Forschungszentrum Jülich entwickelt neue Schlüsseltechnologien im Bereich der elektrochemischen Energiespeicherung und -umwandlung, um die Energiewende und den Strukturwandel im Rheinischen Revier aktiv mitzugestalten. Angesichts der Dringlichkeit der Energiewende verfolgt IET-1 das Ziel, den Innovationszyklus ganzheitlich zu beschleunigen – von der Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung. Der wissensbasierte Ansatz des Instituts integriert Synthese, Design, Analyse und Simulation, um Brücken vom Labormaßstab zur großtechnischen Umsetzung zu schlagen. Zu den zentralen Forschungsthemen gehören Batterien, Wasserstofferzeugung und -nutzung sowie Kohlenstoffkreisläufe. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ist es, innovative, kosteneffiziente, leistungsfähige und langlebige Technologien für die Energie- und Rohstoffwirtschaft zu ermöglichen.
IET-1 koordiniert das Verbundprojekt PHOENIX. Im Bereich der Technologieentwicklung und -validierung für die Niedertemperatur-Elektrolyse für Power-to-X (P2X) errichtet das Institut mehrere Prüfstände mit unterschiedlichen Zellformaten parallel, um statistisch belastbare Daten zu erzeugen. Die Elektrolysezellen mit elektrochemisch aktiven Komponenten werden auf verschiedene Größen skaliert. Darüber hinaus entwickelt und betreibt IET-1 zwei Demonstratoren für die Niedertemperatur-Elektrolyse für P2X.
IET-1 trägt außerdem zur Stack-Entwicklung für die Hochtemperatur-Elektrolyse bei. Diese Arbeiten umfassen die elektrochemische Zell- und Stack-Charakterisierung sowie die CFD-basierte Stackmodellierung. Zusätzlich entwickelt und betreibt das Institut drei PHOENIX-Demonstratoren auf Basis von Hochtemperatur-Elektrolyse- und Brennstoffzelltechnologien.
Schließlich ist IET-1 im PHOENIX-Projekt für die Digitalisierung der Power-to-X-Wertschöpfungsketten verantwortlich.

