Institute of Energy Materials and Devices - Structure and Function of Materials (IMD-1)

Das IMD-1 entwickelt und charakterisiert Hochleistungs-Struktur- und Funktionswerkstoffe sowie Betriebsmedien für zentrale und dezentrale Energieumwandlungs- und -speichersysteme. Die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts umfassen die Bereiche (Mikro-)Mechanik und Mikrotribologie, Hochtemperaturkorrosion und Thermochemie sowie (Nano-)Materialcharakterisierung und Modellierung von Energiematerialien.

Im Rahmen des PHOENIX-Projekts entwickelt IMD-1 zum einen Methoden, die es ermöglichen, durch gezielte Vorbehandlungen von Stackbauteilen aus konventionellen ferritischen Stählen die für SOC-Anwendungen entscheidenden Eigenschaften – insbesondere Oxidationsbeständigkeit und elektrische Leitfähigkeit – signifikant zu verbessern. Dadurch können diese kostengünstigen Werkstoffe perspektivisch teure Spezialstähle ersetzen. Zum anderen untersucht IMD-1 im PHOENIX-Projekt die mechanischen Eigenschaften sowie das Degradationsverhalten neuartiger, von IMD-2 entwickelter faserverstärkter oxidischer Elektrolysezellen in betriebsrelevanten Gasatmosphären.

Sowohl die Entwicklung geeigneter Vorbehandlungsstrategien für Stähle als auch die Untersuchungen der Zelleneigenschaften leisten einen wichtigen Beitrag zur kosteneffizienten Umsetzung von Hochtemperaturelektrolyse- und Brennstoffzelltechnologien im Rheinischen Revier und tragen zu einem abgesicherten, zuverlässigen Systemdesign bei.

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Letzte Änderung: 22.06.2026